Mag. Mónica Guillén Chávez
Präsidentin
Opernsängerin
Kultur verdient Gerechtigkeit: für Künstler:innen ebenso wie für unser Publikum. Tradition bewahren, Dialog fördern und Vielfalt leben.
Die in Mexiko geborene Sopranistin und Vocal Coach Monica Chávez lebt seit vielen Jahren in Wien. Die international tätige Künstlerin ist sowohl auf der Opern- als auch auf der Konzertbühne in Europa und Mexiko erfolgreich und gibt regelmäßig Meisterkurse für Sänger:innen. Seit September 2025 unterrichtet sie als Gesangslehrerin für junge Talente an der Chorakademie der Wiener Staatsoper.
Magistra der Künste der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, begann Monica Chávez ihre musikalische Ausbildung am Nationalkonservatorium für Musik in Mexiko und setzte sie in Wien bei Kammersängerin Margarita Lilova fort. Weitere künstlerische Impulse erhielt sie unter anderem von Walter Berry, Kurt Equiluz, Robert Holl und Charles Spencer.
Ihre internationale Karriere zeichnet sich durch die Ausdruckskraft ihrer Spinto-Stimme, ein vielseitiges Repertoire und eine starke Bühnenpräsenz aus. Zu ihren wichtigsten Opernrollen zählen Aida, Tosca, Turandot, Leonore (Fidelio), Desdemona, Santuzza, Mimì und Senta. Darüber hinaus war sie als Solistin in bedeutenden Oratorien und sinfonisch-chorischen Werken zu hören.
Gastengagements führten sie unter anderem an den Palacio de Bellas Artes in Mexiko-Stadt, den Wiener Musikverein, das Wiener Konzerthaus, die Tonhalle Zürich und das Théâtre du Châtelet in Paris sowie zu renommierten Festivals wie dem Festival Internacional Cervantino und dem Rossini Festival in Bad Wildbad. Als Preisträgerin und Finalistin internationaler Gesangswettbewerbe, darunter des Maria-Callas-Wettbewerbs, des Belvedere Hans Gabor Wettbewerbs und des Dimitris Mitropoulos International Competition, verbindet sie ihre künstlerische Laufbahn mit einer engagierten pädagogischen Tätigkeit in Europa und Mexiko.
Ihre Motivation, sich gemeinsam mit einem engagierten Team im Kultur Klub Alsergrund einzubringen, ist es, Bewährtes zu erhalten und zugleich Raum für internationale Perspektiven, interkulturellen Dialog und eine demokratische Teilhabe am kulturellen Leben zu schaffen.